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Frühjahr auf der Roggen- und Weizensaat, nur mit Schafen anwendbar. Sie kann nicht als regelmäßige Weide betrachtet werden, da sie nur in den Jahren statt findet, wo sie eine zu fette Saat ohne Nachtheil verträgt. Sonst ist sie, da sie gewöhnlich zu einer Zeit vorkömmt, wo den Mutterschafen ein nahrhaftes Milch— gebendes Futter sehr günstig ist; von großem Nutzen.
§. 419. ene dee Ist im Frühjahre und Herbste theils für Schafe, theils für Rindvieh in den meisten Fällen sehr erwünscht, und mit Ueberlegung gebraucht, den Wiesen nicht schäd— lich. Wenn sie in einer Berechtigung eines Dritten be— steht, so ist sie zwar für den Eigenthümer der Wiesen sehr lästig, für den Triftberechtigten aber sehr erwünscht. Ihre Güte hängt von der Lage und Güte der Wiesen ab.
§. 420. Anger Leeden⸗ oder Rasenweide.
Hierunter begreift man alle jene Grundstücke, wel— che zu Weide dienen und in der Regel immer als solche benutzt werden. Man nennt sie Anger, wenn sie in der Nähe der Dörfer oder Städte liegen und zu Weide für verschiedenartiges Vieh dienen; Riede, wenn sie an Flüssen liegen; Moore oder Brücher, wenn sie naß oder uinpfig; Leeden, wenn sie hoch und trocken, gewöhnlich auch unfruchtbar sind; Bergweiden, wenn sie an Ber—
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wenig, rige


