Teil eines Werkes 
Theil 1, Specielle Landwirthschaft : Bd. 1 (1819) Ackerbau
Entstehung
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Anmerk. Nachrichten hierüber in: Herodot, Strabo, f 100

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Plinius. U K 25. Wie hoch die Landwirthschaft bei den morgenländi f 9 schen Völkern getrieben wurde, wissen wir zum Theil

1 aus der heiligen Schrift. Denn die meisten Volksstämme ei de * N beschäftigten sich bei ihnen, vom König bis zum Armen auc de 0 herunter, lediglich mit dem Ackerbau und der Viehzucht PDiößhi 1 und verdankten die Einfalt ihrer Sitten nur dieser Be Auedle

5 schäftigung. Auch bei den nicht jüdischen Stämmen des hel, 4 Morgenlaudes stand die Landwirthschaft in hohem Anse bud 0 ö hen, so wie z. B. die Perser den fleißigen Anbau des rssa 1 Landes für einen Dienst hielten, den man Gott erweise. eth 104 Paulsen, über den Ackerbau der Morgenländer. ach 0 5. 26. s Bei den Griechen ward auch die Landwirthschaft, 1 0 wie alle Künste und Wissenschaften hochgepflegt. Von 1 6 ihnen sind uns noch Schriften geblieben, woraus zu be fk 8 weisen steht, daß sie selbst theoretisch darüber zu raisoni⸗ del ö ren wußten. Und wie sollte auch ein Volk von so poli⸗ t tischer und wisseuschaftlicher Ausbildung, von so großem 1 geistigem und physischem Umfange nicht dieß Gewerbe u vorzugsweise begünstigen, was allein die Quelle der phy fc sischen Existenz ausmacht. Schon in den frühesten Zei Wxchl

ten der Griechen erhob sich bei ihnen der Ackerbau, indem fat sie früh in ein gesellschaftliches gemeinsames Verhältniß He traten. Ihre Bevölkerung zeigt deutlich wie weit sie es fehal in der Production gebracht. ind

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