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Ueber Teichfischerei / von Friedrich Teichmann
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nahe bei den Winterhaltungen, so kann man die Fische in Körben dahin tragen lassen, wo sie den Sommer oder den Winter zubringen sollen, und dieses Geschäft kann vielleicht durch die Fischer selbst geschehen. Muß man aber auch besondere Leute dazu anstellen, so wird der Lohn dafür doch jedes mal in baarem Gelde bezahlt und so in Ausgabe gebracht. Müssen aber die Fische bei den Ausfi— schungen und Besetzungen an den zunächst für sie bestimmten Ort gesahren werden, so sollte man billig dafür auch etwas in Ansatz bringen, denn während das Zugvieh zum Transportiren der Fische gebraucht wird, kann es keine andern Arbeiten verrichten. Man rechnet zwar gewohnlich so, daß dies nur eine Nebenarbeit wäre uud man außerdem eben so viel Zugvieh unterhalten müßte. Ist dies auch bei kleinen Fischereien der Fall, so dürfte doch dieser Gegenstand selten so unwichtig seyn, als er es auf den ersten Anblick zu seyn scheint. Man muß dabei in Ueberlegung ziehen: daß die Teiche nicht selten in ziemlicher Entfernung von einander liegen; daß auch zu den kleinsten Teichen ein zweispänniges Geschirr erforderlich ist; daß bei Teichen von größern Umfange desto mehr Geschirre gebraucht werden, je wärmer die Witterung ist; daß das Ablaufen des Wassers nicht immer genau berechnet werden kann, und manchmal wohl fast ein halber Tag vergeht, ehe die Wagen beladen

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