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Vorrede.
zen aus der Erde hervor gekeimet sind: so muß man sie nicht sich selbst überlassen; sondern man muß sie von Zeit zu Zeit pflügen, wie die Gartengewächse. Da diese schlecht fortkom⸗ men, wenn man sie nicht gräbet: warum soll⸗ te nicht auch ein gleiches von dem Getraide gelten, welches einen beträchtlichen Theil un⸗ serer Einkünfte ausmachet? Die Einwohner in einigen Provinzen Frankreichs und in En⸗ gelland lassen ihr Getraide im Wachsen von Menschen graben, und zur Zeit der Ernde wird ihnen eine so beschwerliche Arbeit genugsam er⸗ setzet. Wie viel großer würde nicht der Vor⸗ theil seyn, wenn solche Arbeit mit wenigern Kosten geschehen wäre? Dahin wird man es durch die Art des Herrn Tull bringen können, welche man ausführlich in dem zehenten Haupt⸗ stücke
Auf den Feldern in Zautgatinois bleibet das Was⸗ ser stehen. Die Ackersleute pflügen dieselben bee⸗ tenweise, und besaen nur den erhabensten Theil der
Beete; so, daß mehr als die Halfte des Feldes, bis gegen die Mitte des Frühlings, vom Getraide leer
bleibet. Wenn nun das Wasser abgelaufen, und das
Erdreich ausgetrocknet ist: so gräbet man das noch nicht besäete Erdreich um, und saet Rüben, Bohnen, Erbsen u. d. g. darauf. In der That heget man dabey die Absicht, das ganze Feld zu nutzen. Es ist aber gewiß, daß auch das mitten auf die Beete gesaete Getraide aus solcher Bearbeitung des Feldes einen merklichen Vortheil ziehet.
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