Vorrede.
barste und schmackhafteste unter allen Arten des B
Getraides ist. Eine Zeit von einem Jahre ist hiezu nicht zu viel. Denn wenn man saget, daß man ein Feld, worauf Waizen gesäet werden soll, drey bis viermal pflügen müsse: so ist es offenbar, daß man ihm fast gar keinen Vortheil verschaffen würde, wenn man es zu hurtig hinter einander so vielmal pflügete. Denn hat man durch das erstemal Pflügen
das Erdreich umgestürzet, und das Unkraut
vergraben, und man pflüget zum zweytenmale,
ehe das Unkraut verfaulet, und das Erdreich
durch die Sonne und Witterung fruchtbar
gemachet ist so versetzet man das Erdreich 1
durch dieses zweyte Pflügen fast wiederum in
eben den Zustand, worinnen es bor dem ersten 1 Pflügen gewesen war; also würde solches
schädlich seyn, oder wenigstens schlechten Nu
tzen schaffen.
Wir haben angefangen, die Nothwendig⸗
keit des Pflügens zu zeigen. In dem V.
Hauptstücke wollen wir diesen Satz weiter aus⸗
führen. Denn so gut auch ein Feld seyn mag: so würden doch die Pflanzen keinen großen Vortheil daraus ziehen, wenn ihre Wurzeln sich nicht ungehindert genug ausbreiten, und
den Saft aus dem Erdreiche an sich ziehen
könnten. Ein allzu hartes und festes Erd⸗ reich
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