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Nachrichten über die Königliche Landwirthschafts-Schule in Weihenstephan und über das dort eingeführte Thaersche Ackersystem : mit einem Plan / hrsg. von Max Schönleutner
Entstehung
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Juni gemäht werden, so ist noch zureichende Zeit übrig, das Land durch weitere zwei oder drei Furchen der reinen Brache gleich zu bearbeiten. Dem später zu besäenden Wickentheil werden vor der Saat eine oder zwei Furchen mehr gegeben. Bei diesem Ver— fahren habe ich dem Boden immer einen vorzüglichen Grad von Lockerheit und Reinheit verschafft; in jedem Falle befindet derselbe sich so gut, wie bei der reinen Brache, und die Samenunkräuter, welche mit den Wicken keimen, und vor sie zum Samenansaz kom— men, gemäht werden, sind dem Boden nicht im

Geringsten gefährlich.

Der Kleeschlag wurde bisher nach genommenen zwei Schnitten zu Anfang Augusts eingepflügt, Ende desselben Monats, oder Anfang Septembers noch ein— mal gerührt, und zu Ende dieses Monats auf eine gege— bene neue Furche der Weizen eingebaut. Dieses Jahr gehe ich von diesem Verfahren ab; ich werde dem Klee Zeit lassen, sich zum dritten Male zu bestocken, den Nachwuchs einpflügen, und in die erste Furche Weizen einbauen. Zu dieser Bebauungsart schicken sich aber die Pifange nicht vorzüglich, weil die Fur⸗ chen nicht flach niedergelegt, sondern größten Theils nur angelehnt werden konnen, wodurch der Klee wie— der keimen und der Weizensaat schaden kann. Ich habe bei den Kleeäckern gewöhnlich schon zfurchige Beete, oder ich lasse zu dem Ende bei dem Einpflügen des Klees zwei Pifange zusammen werfen.— Diese achtfurchigen Beete sind es auch, welche ich denjenigen,

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