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Diese abweichende und wohlberechnete Bewirth⸗ schaftungsart, wovon schöne Beispiele auf adelichen Gütern, deren Besitzer den Feldbau ihrer Aufmerk- samkeit würdigen, in Ackerbau treibenden Städten und Märkten, und auch auf arrondirten Bauerngütern angetroffen werden, ist freilich noch zu beschränkt, als daß hieraus ein bemerkbarer Unterschied für die Pro- duktion des ganzen Landes hervorgehen konnte. Man muß aber auch dem nach seiner Urahnenweise handeln— den, an Gewohnheit und Schlendrian klebenden Land— manne, deren Anzahl die größte und gewichtigste ist, doch die Ehre lassen, daß er sein Feld mit vorzügli⸗ chem Fleiße bearbeitet, nach Kräften und mit Sorg— falt befruchtet, und auf diese Art in dem ihm möglichst großen Zustande der Fruchtbarkeit zu erhalten sucht. Trägheit, diese von vielen Ausländern dem gemeinen baierischen Landmanne ungerechter Weise zur Last gelegte Eigenschaft besteht nur als Ausnahme des allgemeinen Fleißes, welcher durch erhöhte Produktion, durch Urbar— machung unzähliger Strecken vorhin dde gelegener
Gründe, im ganzen Lande sich kennbar macht.— Ein, mit Aufmerksamkeit und mit dem nöthigen Be⸗ obachtungsgeiste reisender Landwirth wird sich ohne Mühe von der Wahrheit dieser Behauptung überzeu⸗ gen konnen; wenn nicht der Beweis schon genügen sollte, daß Baiern, welches länger als andere Länder Teutschlands die Bürde verheerender Kriege trug, nicht nur an den ersten Lebens bedürfnissen nicht Mangel litt, sondern meistens noch von seinem Ueberflusse an benach⸗
barte Staaten überlassen konnte, und daß zu eben diesen
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