Teil eines Werkes 
3 (1805) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 3
Entstehung
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und des Wiesenerzes. Aus den abgestorbenen und in Gährung übergehenden Pilanzentheilen entbindet sich eine vegetabilische Säure, welche von dem Quell- und Regenwasser aufgelöset wird, und dieses tüchtig macht, die Eisentheile aus den Erden und Steinen, worüber es flielst, auszulau- gen, Die aufgenommenen Eisentheile führt das Wasser mit sich in die Sümpfe, worin es sich ergielst, und läfst dieselben hier beym Verdün- sten wieder fallen. Auf diese Art sammelt sich auf dem Boden stehender Gewässer eine Schichte gelblichbraunen Eisenokers an, welche immer stärker und fester wird, und den Sumpfeisen- stein bildet. Trocknet endlich der Sumpf ganz aus, so-erhärtet dieser Eisenstein noch mehr, und geht in Wiesenerz über(g). So bildet ein vormaliger Bestandtheil vegetabilischer Organismen einen neuen Körper des Mineralreichs,

Moräste und Sümpfe werden durch Pflanzen in festes Land verwandelt. An den Ufern ste- hender Gewässer wachsen verschiedene Arten der Nymphaea, Typha, des Sparganium, Potamoge- ton, die Zanichellia palustris, Stratiotes aloides, Conferven und Ceramien,. Diese brechen die Be- wegung des Wassers, nehmen den angespühlten

Schlamm

(g) HKronstränrs Vers. einer Mineralogie. Uebers. von Werner. B.ı, Th.ı.$.7.

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