Teil eines Werkes 
3 (1805) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 3
Entstehung
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4 a Biologie nur wenig Sätze, worauf wir mit u Sicherheit bauen dürfen. Blos auf diese be-| nu schränken wir unsere gegenwärtigen Untersuchun- mi gen, und überlassen künftigen, reichlicher mit uni Beobachtungen versehenen Zeitaltern die vollstän- jetzt digere Darstellung der Art und Weise, wıe die und die Urkeime der. lebenden Welt sich entwickelten und| 1 en = die letztere diejenige Bildung erhielt, die wir| ihr ||]! in den beyden vorigen Büchern geschildert haben.| Pa =| 2 Jedes materielle System durchläuft eine Reihe| n | von Veränderungen, die so beschaffen ist, dafs| an ih i jenes nach gewissen Revolutionen irgend einem N ;.| h Zustande, worin es sich vorher schon einmal be- N Tape fand, wieder nahe kömmt, ohne doch mit dem-| selben ganz zusammenzutreffen. Die Natur läfst sich daher unter dem Bilde einer Spirallinie dar- D: stellen, worin sich ein bewegter Hörper jedem der Fri beliebigen Punkte immer wieder nähert, um sich sy immer weiter von demselben zu entfernen, ind, vergröl: Auf diesen Satz führten uns die metaphysi- ie ;{ RE die Me schen Untersuchungen, die wir im zweyten Ka- kl pitel der Einleitung über die Organisation der ge- En sammten Natur anstellten(a), und von ihm wer- Hi den wir hier ausgehen. Wir werden daher er- Nr ID sin

stens auch die lebende Natur für ein Ganzes an-| sehen, das in beständigen Umwandlungen von

jeher