Teil eines Werkes 
2 (1803) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 2
Entstehung
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erhöhet wird. Wir haben im vorigen Abschnitte ‚gesehen, dals diese zunimmt mit zunehmender und abnimmt mit abnehmender Entfernung vom Ae- quator, also mit der Stärke des Lichts in geradem Verhältnisse steht. Wir können jetzt noch hinzu- setzen, dals oft schon mit einem geringen Unter- schiede in der geographischen Breite zweyer Oerter ein Unterschied in dem Colorit der dortigen Tiere und Pflanzen verbunden ist. So zeichnen sich zwar in Neuseelaud verschiedene Vögel durch ihre schönen Farben aus, allein auf der etwas nördlicher gelegenen Norfolkinsel, wo die nehmlichen Arten von Thieren und Pflanzen vorkommen, haben die- selben Vögel noch ein weit lebhafteres und brennen- deres Golorit(k). Dies ist schon Ein Grund für den obigen Satz. Ein zweyter ist die Verminde- rung der Stärke des Colorits, welche die meisten Thiere der kalten Zonen im Winter, also bey ver- minderter Einwirkung des Sonnenlichts, erleiden, und zwar in einem desio höhern Grade erleiden, je näher ihr Wohnort den Polen ist. So verwech- selt der Corsak im Winter an den meisten Theilen seines Leibes die gelbe Farbe der Haare mit der grauen, und diese Verändernng geschieht desto stärker, je weiter er sich nach Norden aufhält; hingegen ist sie sehr gering in den südlichern Ge-

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