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Beobachtungen, als mein oben erwähnter Versuch, in welchem HKressensaamen unter einer Glocke mit
jener Gasart, statt zu keimen, mit Schimmel über-
zogen wurde. Indels giebt es auch. hier entgegen-'
gesetzte Erfahrungen, die es wahrscheinlich ma- chen, dafs die nachtheiligen Wirkungen des Was- serstoffgas durch einen. Zusatz von athmosphäri- scher Luft gemindert werden. IngenHovss sahe in ern frühern Versuchen den Saamen der Ares- se eben so gut in einer Bonteille mit Wasserstoff- gas, als an der freyen Luft his zu einer gewissen Höhe wachsen(y), und von HumsorpTt, welcher keimende Zwiebeln des Crocus sativus in eine Frei. bergsche Grube brachte, wo die Luft durch Was- serstoffgas so schr verunreinigt war, dafs sie das Licht auslöschte und die Lungen angriff, fand nach ı7 Tagen die Blätter dieser Pilanzen grün, ihre Geschlechtstheile gelb, mit Pistill und Staubfäden versehen(z). Bey einem andern Versuche des letztern kamen Sprossen von Phaseolus vulgaris sehr gut in einer Luftart fort, die aus£ Lebensluft
und# Wasserstoffgas bestand(a).
‚Eine der nachtheiligsten Gasarten für den
Pfllanzenkörper ist aber die Salpeterluft, Kressen-
saa-
(y) Vers. mit Pflanzen. B.ı. S,03.
(z) Von Humsorp'r’s Aphorismen.$.125,
(a), Von Humsoıp'r über die gereizte Muskel. und Nervenfaser. B.2. S. 358.
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