Teil eines Werkes 
2 (1803) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 2
Entstehung
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rı’s(r) Versuche. DuverrneyY fand, dafs Fische in 80 fern, im luftleeren Raume sterben, in wie fern dem Wasser die Luft entzogen wird; dafs fer- ner diese Thiere in Wasser umkommen, welches durch Kochen seiner Luft beraubt ist; endlich dafs sie auch dann zü leben aufhören, wenn das Was- ser, worin sie sich befinden, nicht erneuert, oder das Gefäls, welches zu ihrer Aufbewahrung dienet, verschlossen wird. PRrıEstLEerY beobachtete, dafs Fische, die in abgesoitenes Regenwasser gesetzt worden waren, binnen vier Stunden umkamen, und dafs andere Thiere dieser Art, die er in Was- ser gebracht hatte, welches mit Stickgas, Wasser- stoffgas, kohlensanrem oder nitrösem Gas ge- schwängert war, ebenfalls ihr Leben einbülsten, Nach CorraAporı’s Versuchen sterben Fische in einem mit Wasser angefüllten und mit Oel ge- sperrten Gefälse binnen einem Tage, andere aber, die nach dem Tode von jenen in dasselbe Wasser

gesetzt werden, in noch weit. kürzerer Zeit. Es

ist also gewils, dals die Fische eben so wenig,

als die höhern Thierclassen der athmosphärischen Luft ganz entbehren könnense Da aber jene Thiere nicht eher, als nach vier Stunden in ausgekochtem, und erst binnen einem Tage in ungesottenem Was- ser, Frösche hingegen im erstern Falle schon bin- nen höchstens 2o Minuten, und im letzern binnen einer Stunde umkommen, so erhellet zugleich,

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(5) A. a. O. S.606g ff.

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