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und Griffeln, und häufig mit getrennten Geschlech- tern. Hier zeigt sich auch das, den Pflanzenthie- ren fehlende Saamenblatt, doch nur erst in einfacher Gestalt. Die übrigen Blätter werden hier zahlrei- cher, als bey den Phytozoen. Aber wie grofs bleibt nicht doch noch der Unterschied zwischen dem dürf- tigen Schatten der Pälmen und dem heiligen Dun- kel der Linden, Magnolien, Platanen und Adanso- nien. Die meisten sowohl gleichartigen, als un- gleichartigen Organe finden sich bey den Dicoiyle- donen, und vorzüglich bey denen, deren Blumen- krone vielblättrig ist. Diese haben zwey Saamen- blätter, und ihre übrigen Blätter sind nicht nur in grölserer, Menge vorhanden, als bey allen andern Pflanzen, sondern oft findet selbst unter diesen eine beträchtliche Verschiedenheit stati, wie der Wasser- Ranunkel(Ranunculus aquaticus), die Tauben- Scabiose(Scabiosa columbaria) u. s. w. beweisen. Die zahlreichen Kelch- und Blumenblätter um- schliessen eine unbestimmte Menge von Staubfäden und Griffeln, und diese sind immer in Einer Blume
vereinigt.
Alles bestätigt also den Satz, dafs eine Grada- tion in der Menge der ungleichartigen Organe unter den thierischen und vegetabilischen Formen statt findet. Parallel mit dieser Gradation geht nun auch eine Stufenfolge in der Grülse und Menge gewisser einzelner Theile,
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