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Zweytes Gapitel. ne
Fundamentalsätze der Biologie, 5
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du D. Gegenstand unserer Untersuchungen ist das im
physische Leben. Der erste Schritt hierin muls al-
so die Beantwortung der Frage seyn: Was ist Le-
ben? Gerade dieser ist aber der schwerste unter al- sch len. Noch keinem Schriftsteller glückte es, jene| nis Frage befriedigend zu beantworten. Dies soll in- sich defs unsern Muth nicht niederschlagen. Vielleicht U gelingt es unserer Aleinheit, was gröfsere Männer is umsonst versuchten. Finden wir übrigens eine be-\ geu friedigende Erklärung des Lebens, so wird uns da-|| zwi
mit auch der Gang bey unsern weitern Untersu-
chungen vorgezeichnet seyn.
Unter Leben denken wir uns einen Zustand
von Thätigkeit. Wir nennen ein Thier, eine Pflan-|'ü ze lebend, so lange wir noch Spuhren von Wachs- I thum und Bewegung, also von Tätigkeit, bey ih- nen antreffen. Allein zugleich denken wir uns die-| i se Thätigkeit als etwas in dem Körper, dem wir| un Leben zuschreiben, von Innen, nicht von Aussen\ ts hervorgebrachtes. Das Meer, das vom Sturme be-| wor wegt wird, ist, auch in Thätigkeit. Dennoch aber| Bi schreiben wir ihm kein Leben zu: wärum? weil| He ihm jene Bewegung durch äussere Kräfte mitge- hey
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