Teil eines Werkes 
2 (1800) Abhandlungen über wichtige Gegenstände der Staatswirthschaft. 2
Entstehung
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42 Finanzzustand

Mill. auskommen zu wollen: scheint mir ge gen allen praktischen Verstand zu seyn. Es müssen ja mit diesen 5 Mill. eines Theils alle doch immer mögliche Ausfälle bei der Ein nahme übertragen werden; und wer unter den Sterblichen ist andern Theils im Stande, die Ausgaben einer Haushaltung, sie sei so klein oder so groß sie wolle, bis auf Eins vom Hundert zu bestim men? Wo ist der Wirth, der bei einem feststehenden Ausgabeetat von 300 Thl. behaupten könne, daß 5 Thl. mehr ihm zureichten, um alle außerordentliche Ko sten zu bestreiten? Es sei ferne von mir, daß ich mit Beweisen aus der Regula de Tri ge gen einen Finanzminister streiten wollte; weil diese Regel vielleicht nirgend unrichtiger ange wandt und gebraucht wird, als in der Finanz wissenschaft. Allein, wer nur einige Erfah rung in Absicht der Staatsausgaben hat, wird mir gewiß zugeben, daß Eins vom Hun dert schlechterdings nicht hinreicht um die aus fallenden Einnahmen zu decken, und die nicht vorhergesehenen Ausgaben zu bestreiten. Mithin glaube ich, daß kein Finanzmini ster in Frankreich nach Neckers Überschlag aus

kommen wird, wenn ihm auch 56 Mill. zuge

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