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Versuch einer Darstellung der höhern Landwirthschaftswissenschaft für Cameralisten, Oekonomen und Oekonomieverwalter / A. L. von Seutter
Entstehung
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ten haben; oder ob in irgend einem andern Pro duct derselbe Aufwand an Arbeitslohn und Nu tzungscapikal den Produetionskräften des dazu verwendeten Flächenraums einen größern Capital- werth und also einen höhern reinen Ertrag ge bracht hätte. Dieses Urtheil selbst unmittelbar darzustellen, kann allerdings nicht die Sache der Geldrechnung seyn; denn sonst müßte sie Be rechnungen über verschiedene Nutzungsarten eines und desselben Flächenraums enthalten, die in der Ausübung von demselben nicht wirklich ge macht sind, sie müßte neben der wirklichen Nu⸗ bung noch fingirte Nutzungen berechnen, die et wa hätten vorgenommen werden können, und die Resultate derselben unter einander vergleichen, was ihr eine unbegrenzte Weitläuftigkeit geben würde. Allein es ist auch nur die Bestimmung der Geld rechnung, ein solches Urtheil zu begründen, sie soll den Wirth in den Stand setzen, es aus ihr abstrahi⸗ ren zu können, nicht aber es ihm wirklich selbst vor Augen legen. Diese Absiche kann durch nichts nders erreicht werden, als durch die bestimmte Einrichtung der Geldrechnung, in welcher die Mit⸗ tel der Production, die zu einem bestimmten Pro⸗ duet gebraucht werden, mit dem berechneten Quan⸗ tum des erhaltenen Products so zusammenge stellt werden, daß man nicht nur das genaue Ver⸗ hältniß von jenen zu diesem, sondern auch das. Verhältniß der einzelnen Classen von Producten

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