Druckschrift 
Gemählde der toskanischen Landwirthschaft / von J. C. L. Simonde. Aus dem Französ. übers. und mit Anm. und Zusätzen begleitet von Johann Burger
Entstehung
Einzelbild herunterladen

2 0

S. II. Dörfer im Gebürg E6. 150. Vormalige Wohlhabenheit der Gebürgsbewohner. Große, wohlgebaute Häuser, aber verlassen. Werden manchmal niedergerissen, um die Materialien hie⸗

von zu verkaufen.

g. III. Kastanienbäume S. 151. Sind der einzige Reichthum der Gebürgsbewohner. Wie man sie pflanzt und unterhält. Ihr Behauen. Ertrag eines Kastanienbaums.

5. W. Kaltanienmehh E. 183, Dorrhütten zum Troknen der Kastanien. Werden geschlagen, um sie von ihren Schaalen zu befreyen. Auf der Getreidmühle gemahlen. Drey Säcke Kastanien geben einen Sak Mehl. Art, dieses Mehl aufzubewahren.

§. V. Gebrauch des Kastanienmehs. S. 156. Ist die vorzüglichste Nahrung der Gebürgsbewohner. Pollenta. Necei, Pattoni und Torten.

5. VI. Zustand der Gebürgsbewohner.. S. 158.

Schöne Gestalt der Gebürgsbewohner, die sich vom Kastanien⸗ mehl nähren.

Die Weiber müssen die Feldarbeiten verrichten, indeß die Män⸗ ner alle Jahre in die Maremma gehen.

Die Gebürgsbewohner sind wohlhabender als die Bewohner der Hügel. §. VII. Schafe******* S. 160. Die Gebürgsbewohner führen jährlich ihre Schafe in die Ma⸗ remma.

Schafe können auf keinem italienisch kultivirten Felde gewei det werden.

Werden zweymal im Jahr geschoren. Lämmer. Milch und Käs der Schafe. Machen nirgends einen Theil eines guten Ackerbausystems aus. Wollenmanufakturen der florentinischen Republik.

§. VIII. urbarmachungen im Gebürg.S. 164. Sind den Hügeln nachgeahmt, aber wenig vortheilhaft. Wechseln mit Getreid und Zwergbohnen.

S = /D Z =

SD

S