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Gemählde der toskanischen Landwirthschaft / von J. C. L. Simonde. Aus dem Französ. übers. und mit Anm. und Zusätzen begleitet von Johann Burger
Entstehung
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sie abzusondern, und jedes einzeln so darzustellen, daß nicht blos allein das Lobenswürdigste im Ackerbau des Landes, sondern das dem fremden Nützlichste vor Augen gelegt werde. Da ich berufen ward, dieses doppelte

Studium über die Landwirthschaft von Genf und Toskana ntn.so hab ich geglaubt, daß die Vor rtheile mei⸗ ner e den Mangel an Talent ersezen, und mich berech⸗ tigen Wedten, über einen Gegenstand zu schreiben, der mir so interessant geschienen hat. Man nennt insgemein Toskana den Garten von Italiendas will sagen, von Europa. Sollte man nicht fürwitzig seyn, zu wissen, in was seine von der Natur so begünstigten, vom Fleiß der Menschen so verschönerten Felder, von den unsrigen ab⸗ weichen? Damit aber die Beschreibung, die ich so eben beginne, genauer und wahrer seye, werde ich mich dahin einschränken, blos von jener Provinz zu reden, wo ich fünf Jahre als Landwirth gelebt habe; zudem hat sie 5 prüche Ehen zu wer rde nu, sie ist die arbeitsamste, fler äßigste, und am besten bebaute von ganz Toskana; ih⸗ ren Ramen;das Thal von Nievole erhält sie von ei⸗ nem kleinen Bach, der sie zum Theil durchstr rom t, und ihre HauptstadtPescia ar if der Häl schen Pistoja und Lucca ist an einen anderen Fluß gebaut.

fte des Wegs zwi⸗

Man theilt die Länder des Thals von Wsole in drey Hon Lhenen 8 fe Boer Klaßen: nemlick dieEbene dieHügel und 5 Ber⸗

ge. Diese Abtheilung, die die Natur selbst in allen Ländern gemacht hat, ist in Toskana mehr als irgendwo beme dn. sey es, weil der Zustand der Bauern in jeder derselben verschieden ist, oder weil die Kultur und die Pro⸗ dukte ganz and gar verschieden sind. Indem wir sie alle drey durchgehen, können wir einen vollkommenen Kurs der t oskaniß chen Landwi irths sch aft mach en.