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Gemählde der toskanischen Landwirthschaft / von J. C. L. Simonde. Aus dem Französ. übers. und mit Anm. und Zusätzen begleitet von Johann Burger
Entstehung
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die sehr seltsam mit dem Verderben der Städte ab sticht; eine Betriebsamkeit und Geduld, die seit dem Verfall des Handels und der Manufakturen die Hülfsquellen des Staats sind; religiöse Gefühle, die sich durch den Einfluß, den sie über ihre Sitten haben, Achtung verschaffen; endlich einen von Haß und Fanatismus mehr, wie beym gemeinen Pöbel, gereinigten Aberglauben; auch bin ich ihnen bey ih ren Arbeiten, ihren Unterhaltungen in ihre Hütten und selbst in ihre Küche gefolgt. Die Kunst, die Speisen der Reichen zuzurichten, ist immer mit we nig Ehre verbunden, und öfters schädlich; allein die Ernährung des Armen erheischt die Aufmerksamkeit des Menschenfreundes, und die einfachen Gerichte, womit sich der arbeitsame Mensch, der uns zu le ben verschaft, begnügt, verdienen die Untersuchung eines jeden, der sich mit dem Glük seiner Neben menschen beschäftigt.

Was die übrigen Gegenstände betrift, die ich in meinen Plan einfliessen ließ, so wird ein Ueberblik des Registers eine genauere Idee hievon geben, als alles, was ich hier beyfügen könnte. Hier erlaube man mir nur noch eine Bemerkung. Im Augen⸗ blik, wo die Augen Frankreichs auf seine neue Co lonie, auf jenes fruchtbare Aegypten gerichtet sind, das durch Schätze, die sein Boden hervorbringt, und solche, die seine glükliche Lage von einem Meer zum anderen in Umlauf bringen wird, es zu berei⸗ chern verspricht, ist es nicht ohne Rutzen, sein Au⸗