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mer werden kleine Reisen unternommen, durch
welche die Landwirthschafts-Beflissenen neue
Ideen und Ansichten erhalten werden; denn
nichts trägt zur Bildung des Landwirthes mehr
bei, als wenn er Reisen unternimmt, welche be- zwecken, den Ackerbau andérer Gegenden ken- nen zu lernen, doch gewils ist es, dass er nur dann den grössten Nutzen von dieésen Reisen haben wird, wenn er schon eine grosse Ausbil⸗ dung als Landwirth erlangt hat, wozu aber, auch bei dem grölsten Fleilse, mehrere Jahre erfor- derlich sind.
Da dem Landwirthe die Forstwissenschaft in Etwas zu erlernen nöthig ist, so wird auch im Sommer davon so viel vorgetragen werden müssen, als zu seinem Nutzen dient.
Nicht minder ist es erforderlich, dass der junge Landwirth Kenntniss von der Thièrarznei- kunde erlange, wozu der Winter sowohl als der Sommer Geleégenheit darbietet.
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Ehe der Landwirthschafts-Beflissene dann die Lehranstalt verlässt, muss er dem Direéctor einen Beweiss liefern, dals er mit Nutzen in der Lehr- anstalt war; er hat demnach eine Ausarbeitung an ihm abzulieèfern, welche darin bésteht: dass er einen Plan sammt einer dazu gehörigen Be-
rechnung macht, wie er das Gut zu bewirth⸗ 2*


