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Nachrichten über Hofwyl in Briefen : Nebst einem Entwurfe zu Landwirthschaftlichen Lehranstalten / Von Carl Sprengel ...
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schon auf dem Kartoffelnfelde gesunden hatte, er enthielt nämlich statt des Strohes feineés Tan- nenreisig(I) Ich weiss nicht, ob im Jahre vor- her die Stroherndte so schlecht ausgefallen seyn mag, dals man kein Stroh einstreuen konnte, oder ob man sich dieses Streumittels aus wohl über legten Gründen bedienté, genug das Tannen- reisig war statt des Strohes im Miste vorhanden und zwar in einem solchen Zustande, der nicht viel von dem verschieden ist, als wir es auf den Bäumen erblicken, es fehlte wenigstens nichts, als die grüne Farbe der Nadeln, und auch diese war mitunter noch zu erkennen; die Nadeln sassen an den feinen Zweigen noch fast sämmtlicli fest. Unmöglich kann ich mich überzeugen, dass die Wirkung des Mistes in diesem Zustande gross seyn wird, denn auch die Kartofleln, welche im gleichen Miste gewachsen waren, bestärkten mich in meinem Glauben. Mit, unter den Kiefern und Tannen zusammen geréchten Nadeln, habe ich dem Viehe sehr oft eingeéstreuet, und vor- trefflichen Mist daraus erhalten, wenn ich die Nadeln oder den Mist,(wobei erstére eineè Leitlang feucht, letzterer aber trockner wie gewöhnlich gehalten wurde) einer Gährung unterwark, wo⸗ bei sich ein bedeutender Hitzegrad einfand, der dann die Zersetzung der Nadeln schnell bewirkte. Aber das Reisig selbst Habe ich bis jetzt nur in

HOFWy] als Streusurrogat anwenden sehen! ö

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