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Nachrichten über Hofwyl in Briefen : Nebst einem Entwurfe zu Landwirthschaftlichen Lehranstalten / Von Carl Sprengel ...
Entstehung
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Wwenn wir bei einem grossen Kartoffelnbau diesel-

ben nach der HoWyTer Art pllanzten! In fri-

heren Jahren pflanzte man auch in Deutschland auf eine ähnliche Weise die Kartofteln, aber man kam sehr bald davon zurück.

Die Kartolffeln waren in Vergleichung mit den Bohnen, sehr weit auseinander gepflanzt. Siè standen im Kraute sehr mittelmäfsig, und es béedeéckte keinesweges den Boden, welches doch gung beim Kartoffelnbau ist. Es war an vielen Stellen nicht nur gelh, sondern

eine Hauptbedin

sogar gesisars, der Rässe des Feldes wegen, ge- worden, und obleich die Kartoffeln rein von Unkraut standen, 50 hatte sich dagegen das Feld an vielen Stellen mit grünem kleinen Moose über⸗ z20gen, welches uns den trilligsten Beweis liekert, dals der Boden daselbst kalt, nals und roh ist. Bei der Kartoffeln-Erndte zeigte sich dies noch mehr, denn die Kartoffeln waren zum Theil grindig, ja selbst angelault; auch waren sie keinesweges sehr ergiebig, wenigstens nicht 50, als man es aul einem Boden, welcher so viele Culturkosten erfordert hat, als der in HOwyl erwarten konnte. Dies lag aber wohl mit, an dem schlechten Miste, welchen die Kartofleln dies Jahr erhalten hatten, denn bei dem Aus- hacken derselben kam Mist hervor, der statt des verweseten Strohes vνngergangenes Tan-

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