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Nachrichten über Hofwyl in Briefen : Nebst einem Entwurfe zu Landwirthschaftlichen Lehranstalten / Von Carl Sprengel ...
Entstehung
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2 jene hören, was die Bewohner des Elsasses und der Pflanz darüber urtheilen! Dort segnet jeder Bauer diese Frucht, und gestehet gern ein, dals Sich seit dem ausgedehnten Anbau der Kartoffeln, iur Wohlstand schnell empor geéhoben habe. Doch zu Reichthum gelangten sie nur, sobald sie mit dem Kartoffelnbau auch noch den Klee- Lu- cerne- Esparcette- und Stoppelrübenbau verban⸗ den. Denn indem sie durch die Verfütterung dièser Früchte viel Dünger gewannen, wurde ihir Getraidebau ergiebiger. Es ist bei ihnen eine ausgemachte Thatsache, dals sie in früheren Zei- ten bei weitem nicht so viel Waizen säen konn-

ten, als sie gegenwärtig säen, weil es dem Felde

an Kralt dazu fehlte. Wenn andere Länder aus

Erschöpfung des Bodens, dagegen jetzt weniger Waizen bauen können, als ehedem, so hat es also der Elsass und die Pfalz dem Kartoffeln- und

Kleebau zu verdanken, dass der Waizen- und,

überhaupt der Getraidebau einträglicher daselbst geworden ist, obschon die Fläche, welche man jetzt mit Getraide besäet, bedeutend, gegen ehedem verringert ist. In jenen ervähnten Ländern bringen die Landbesitzer auch déèswe- gen mehr Getraide zu Markte, weil sie selbst ihren Pferden in Dampf geéekochte Kartoffeln, statt der Kornfrüchte geben. Ja selbst die Aul⸗- zucht der Pferde geschiehet durch Kartolkeln, und ich sah sehr schönè dreijährige Pferde, welche