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ja 50 reik, dals es ihm nicht selten widerfährt, 2. dals ein Theil der Körner ausfällt, noch ehe die elb Frucht gemähet wird; wie dies denn auch bei meiner Gegenwart in Hofwyl mit dem Haler—8 und mit den Bohnen der Fall war.— In Nord- 4 deutschland, wo man den Bau der Bohnen sehr 500 ins Grosse betreibt, mähet man selbige ab, so-• bald der grölste Theil der Schoten anfängt sich en zu bräunen, man stellt sie dann etwas lose ge- 5 bunden. in Haufen, und zwar reihenweise in die 8 Höhe, und läalst sie darin nachreifen, worauf—1 zuweilen 3— 4 Wochen vergehen, während der ‚ 20 Zeit aber pllügt man zwischen diesen Reihen das 0 Feld um.— Gegen dieses Verfahren lälst sich 2 nichts einwenden, weil dadurch das Feld zeitig 15 genug zu der darauf folgenden Winterfrucht vor- 3523 bereitet wird, und weil die Schoten dabei 50 he zusammen schrumpfen, dass sehr wenig Ausfall n bei der Erndte Statt sindet. Ausserdem aber blei 18 ben dadurch die Blätter grölstentheils an den Sten- ter geln sitzen, welche dann dem Viehe, besonders cl den Pferden und Schafen im Winter eine vor- ber trellliche Nahrung gewähren.— In HofWyl standen zum Theil den 6ten October die Boh- nen noch auf dem Halme,(I) ein Theil davon ein War indessen schon eingescheuert, und ein an- San derer Theil stand in kleinen Haufen, aus ineh- 3 0b
reren Gebünden bestehend, die Köpfe nach unten augekehrt, auf dem Felde, weil auf diese Weise— ö


