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5 Fünfte Anmerkung.
Woe es nicht eine schöne Unternehmung, wenn sich Jemand vorsetzete, eine Geschichte einheimischer Schnecken, so wohl was ihre Häuser und Schaalen, als was ihre thierische Gestalt be⸗ trift, in ausgemahlten Kupferstichen zu liefern? Warum bleibet man dießfalls nur bey ausländischen Schnecken und Schaalen stehen; und leget sie in die Naturaliencabineter? Die Einheimischen sind dieser Ehre gewis nicht unwürdiger. Ich habe zu solchen Mahle-⸗ reyen diesen Sommer selbst den Anfang machen lassen, und kann über dreyßig Arten solcher einheimischen Erd— und Wasserschnecken, darunter manche sehr schön gebildete und gezeichnete sich befinden, aufweisen. Allein„ ich habe auch in Ansehung der starken Ab— weichung der Bildung und Zeichnung derselben eine solche oftmalige Verschiedenheit gefunden, daß ich zweifelhaft geworden bin, ob es nur Spielarten, oder besondere Gattungen sind, und wird noch einer weitern und längern Beobachtung bedürfen, ehe man davon etwas wird ausgeben und öffentlich bekannt! machen können.


