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... Jacob Christian Schäffers ... Erstere und fernere Versuche mit Schnecken : nebst einem Nachtrage ; Wobey sieben ausgemahlte Kupfertafeln
Entstehung
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39 unserer Zeiten anfänglich keinen Glauben gefunden haden, sondern bestritten worden sind. Ein Unbekanater rechnete em Anfange dieses Jahres mit allem Rechte dasjenige hieher, was von Bienen und Schnecken nunmehr erwiesen und ausser allem Widerspruch ins Licht gesetzet ist.

Und wer weis, wie weit diese Entwickelungen und Entdeckun⸗ gen noch gehen werden, und was uns und unsern Nachkommen dießfalls noch weiters vorbehalten ist, so fern wir und sie auf dem eingeschlagenen Wege, die Natur durch Beobachtungen ohne Vorurtheil und ohne vorangenommene Meynungen und Sätze kennen zu lernen, fortgehen werden!

Zwote Anmerkung. Dor die Schnecken Zwitter seyn, und daher ihre Zeugung und Fortpflanzung in der Thiergeschichte eine Ausnahme von der Regel machen sollen; dieses ist nach Swammerdãmen bisher/ als richtig und erwiesen, angenommen lworden. Und doch erinnere ich mich nicht nur, daß ein gewisser Gelehrter mir schon vor Jahr und Tage seine dießfalsigen Zweifel, und das Gegentheil bemerkt zu haben, zuschrieb; sondern ich fange selbst an nach dem, was mir bey der bisherigen Behandlung der Schnecken vorgekommen ist, daran zu zweifeln. Warum sind, zu einem Beyspiele, einige Erdschnecken, mehr und weniger, schwarz; die andern, mehr und weniger, weiß? Warum sind jene allezeit kleiner, diese größer und dicker? Warum habe ich bey den schwarzen nie Eyer, bey den weißen aber dieselben in Menge gefunden, wenn ich derselben eine große Anzahl in zwey besondere Gläser, die mit etwas Erde angeflillet waren, verwähret habe? Sollte sich nicht aus der Ver gleichung mit andern Würmern und Insecten fast schließen lassen, die schwarzen und kleinern mögten die Männgen, die weißen/ 2 größern