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da ich diese Schnecke wirklich mit einem uenen Kopse und mit ein paar neuen Fühlhörnern vor mir sahe. Lab. III. Fig. I. b. c.
Der Kopf hatte seine vollkommene ordentliche Gestalt und Bil⸗ dung,/ nur daß die neuen Theile viel zärter und weißlicher, oder, wenn ich so sagen darf, frischer aussahen, als die übrigen Theile der Schue— cke, die ein dunkleres, gröberes und häntigeres Ansehen hatten. Son⸗ derlich aber war oben der Schnitt noch nicht ganz verwachsen; man sa⸗ he vielmehr da, wo sonst die obern Fühlhörner sich befinden, einen großen halbdurchsichtigen, fleischigen und warzenlosen Flecken auf das deutlichste, Tab. I. Fig. I. a. Und was die Fühlhörner betraf, so waren solche die zwey untern. Das eine und linke war erst halb so groß/ als bey ordentlichen und gesunden Schnecken, Tab. III. FIE. I. b.; das andere aber oder rechte hatte kaum noch den vierten Theil der or⸗ dentlichen Größe. Tab. III. Fig. I. c. Hingegen die obern Fühlhörner fehleten gänzlich, und statt derselben war der erstgedachte fleischige und halb durchsichtige Flecken.
Nun war es mir sehr gleichgültig, ob die andere Schnecke sich zeigen oder in ihrem Gehäuße bleiben würde. Ich stellte mir nichts an⸗ ders vor, als daß sie ebenfalls mit einem neuen Kopfe werde versehen seyn, weil ich beyden zu gleicher Zeit die vorigen Köpfe abgeschnitten hatte.
Ich nahm nunmehrs beyde Schnecken und brachte sie zu desto be⸗ qnemerer Fütterung in den Garten auf ein mit Kohlrabi bepflanztes Beht; und ich wurde gar bald gewahr, wie meine erst beschriebene Schnecke mit dem neuen Kopfe sich die Kohlrabiblätter so wohl schme⸗ cken ließ, daß ich ihr Abnagen mit den Zähnen, wenn ich das Ohr nahe brachte, so gar hören konnte.
Allein, was soll ich von dem sagen, was am solgenden Tage, an der zweyten Schnecke mir zu Gesichte kam? Ich fand diese Schnecke nunmehro auf dem Behte auch außer dem Hause; und wie ganz uner⸗
wartet!
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