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Beobachtungen über den Ackerbau der Pfälzer / J. N. Schwerz
Entstehung
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6. Gerste;

7. Weizen;

8. Hafer. Die Folge: Kartoffeln, Gerste, Weizen ist gewiß vernunftmäßiger, als die, wo man ein Staatsver⸗ brechen zu begehen glaubt, wenn man nach den Brachgewächsen etwas anders als Wintergetreide folgen ließe.

Klee und Luzerne wollen nicht mehr fort, da⸗ her fängt man an, sich auf die Esparsette zu ver⸗ legen. Ueberhaupt werden hier, der starken Zu⸗ lage von Wiesen wegen, wenig künstliche Futter⸗ kräuter gebaut.

Es machte Jemand zu Eich folgenden Ver⸗ such über die Fruchtfolge, auf einem Stücke von fünf Morgen:

1. Brache; 2. Raps; 3. Weizen Rocken; 4. Rocken Weizen.

Der Rocken nach Weizen war schlecht, der Weizen nach Rocken gut. Auch auf dem Sand⸗ hofe sagte man mir, daß der Rocken nicht nach Weizen, der Weizen aber wohl nach Rocken folgen könne. In den Niederländischen Gegenden beobach tet man gerade das Gegentheil. Ob man auch daselbst Versuche über die Richtigkeit dieses Ver⸗ fahrens angestellt hat?