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6. Kartoffeln. Zweimal im Frühjahre gepflügt, mit der Hacke gepflanzt, einen Schritt nach allen Seiten von einander; mit der Hacke behäufelt, mit dem Kar ste ausgegraben. Kom⸗ men Runkeln statt der Kartoffeln in dieses
Feld: so muß gedüngt werden. Man pflügt
dreimal dazu, verpflanzt sie mit dem Pfluge und behackt sie zweimal. 7. Gerste. Gleich nach der Kartoffelernte ge⸗ pflügt. Im Frühjahre gesäet und unterge— pflügt. 8. Weizen oder Rocken. Die Gerstenstoppel zweimal gepflügt, der Samen eingeackert. Man begehre nicht von mir zu wissen, was ich von dem Weizen nach Gerste halten soll; denn ich weiß es nicht: so viel aber glaube ich, daß es besser seynß mag, als wenn man Kartoffeln, Weizen, Gerste nähme.
Man hält dafür, daß die Esparsette am be⸗ sten unter Hafer und die Luzerne unter Hirse ge⸗
rathe. Der Klee will hier nicht gut fort, daher
wenig oder gar keiner gebaut wird. In dieser Gegend, wo ich mich mehrere Tage verweilte, gelangte ich endlich zu der unbezweifelten
Ueberzeugung, daß es wirklich Bodenarten giebt:
auf welchen der Gips keine Wirkung auf die Fut⸗ terkräuter hervorbringt. Man kann hier nicht sagen, daß es an Versuchen, Kenntniß oder gutem Willen gefehlt hätte. Die Ausgabe dafür ist hier
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