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Beobachtungen über den Ackerbau der Pfälzer / J. N. Schwerz
Entstehung
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Jeder bauet, wo, was und wie es ihm beliebt. Statt 15 bis 25, werden jetzt 150 bis 200 Gar⸗ ben aufgebunden. Wo auf hundert Morgen drei Kuhgerippe standen, stehen jetzt 6 bis 7 wohlge nährte Kühe, ohne die Zuzucht, und statt diese von der Judengenossenschafft auf Borg zu nehmen, hat man ihrer an sie zu verkaufen. Die Ochsen beugen nicht mehr die Knie vor dem Pfluge. Die Kühe geben Milch, und man schneidet ihnen nicht mehr die Schwänze auf. Die Luzerne, der Esper und der Gips haben den Zauber gelöset.

Der Mann, welcher die Wintersheimer mit diesem Talisman bekannt machte, ist Christian Dettweiler, ein Mennonist von Kendenheim, der sich vor ungefähr dreizehn Jahre hier niederließ. Er brachte seinen Esper- und Luzernsamen mit.Ja! hieß es,der glaubt uns etwas zu lehren; allein, wenn ewiger und türkischer Klee bei uns wachsen wollten, so hätten wir auf ihn nicht ge wartet. Unsere Väter verstanden das Handwerk auch! Und, wo soll er dann Getreide hinsäen, wenn er alles mit Klee und Kraut übersäen will? Er wird sich schon bekehren, sobald er seine Fel der einmal wird zu Grunde gerichtet haben, und diese kaum Disteln mehr vorbringen werden. Man sollte nicht glauben, daß man noch vor zehn Jahren in irgend einem Theile der Pfalz eine sol che Sprache führen konnte*) Allein, ich schreibe

Sie paßt höchstens für eine Reisebeschreibung. Man 17