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und seine Form zeigen sattsam, daß sie ehedem dem Rheine, oder vielmehr einem See zum Ufer gedient haben. Der Rhein, im Anfange ohne Zweifel durch das enge Thal der steilen Rheinge— birge bei Bingen und Rüdesheim gehindert, in Vollem wegzuströmen, stauete von da bis zu den Gränzen der Schweiz zurück, und bildete zwischen den Vogesen und dem Schwarzwalde einen der größten Seen des westlichen Continents; bis er sich vor und nach dem Schlund erweitert, vertieft, und dem Gewässer des Sees einen Abzug verschafft hatte. Daher dann diese vollkommene Ebene; da⸗ her der reiche Letten, der kalkartige Lehm, der mergelhaltende Thon, die Kiesschichten, die Sand— streifen, die Dünen, der krumme unregelmäßige Gang des Stroms, die häufigen Inseln, die ver⸗ sumpften Stellen u. s. w., die man in diesem großen Thale antrifft.
Wir fuhren unmittelbar bei Gunderöblum nach diesem glücklichen Edenthal von der Höhe hinab, und wer je mit offenen Augen da hinab fuhr, der rief gewiß wie ich: Welche Gegend! Welcher Boden! Welches Land!
Luzerne und Esparsette sind die Futterkräuter, welche hier gebauet werden; jene in der Ebene,
diese auf der Höhe.
Fruchtfolge mit Luzerne in der Ebenez
1. Brache, gedüngt; 2. Raps


