10. Weizen; 11. Gerste. 8
Auch hier hätten wir also die gute Grund⸗ lage zu einem guten Fruchtwechsel: Hackfrüchte, Gerste, Futterkräuter.
Ehe man noch mit den künstlichen Futterkräu⸗ tern bekannt war, welches man hier die Zeit nannte, wo die Zugochsen sich im Frühjahre vor dem Pfluge auf die Knie niederwarßen, und die Kühe, nach hiesigem Ausdrucke, ohne Hosen her— umgingen, das heißt: wo das Vieh vor Hunger und Elend verging; da war die Fruchtfolge auf ähnlichem Boden: 1. Brache, gedüngt, 2. Rocken, 3. Brache, 4. Rocken, 5. Rüben, 6. Gerste, 7. Brache, 8. Weizen. Es scheint also, daß man auch schon damals das Dreifeldersystem nicht an⸗ wendbar fand; denn bei ihm würde der Dung nicht auf acht Jahre zugereicht haben.
Auf Feldern von minderer Güte hat man:
1. Brache, gedüngt;
2. Rocken;
3. Gerste;
4. 5. 6. Eßper;
7. Weizen;
8. Gerste oder 8. Brache;
ö 9. Rocken.
Diese Wirthschaft kömmt der, die wir für den guten Boden angeführt haben, gewiß auf keine Weise gleich. Woher mag es doch kommen, daß man von schlechtem Boden verhältnißmäßig
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