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d) Die großen Wirthschaften sind ein Hinder— niß der Bevölkerung. Wenn auch gleich die Taglöh⸗ ner bey ihrer zufälligen Existenz sich noch verheira— then, so können doch die vielen Dienstboten, deren jene Wirthschaften nöthig haben, so lange nicht darauf denken, als sie keinen festen Stand haben; ein Glück, das ihnen oft in ihrem Leben nicht zu Theil wird. Die Neigung zur Unabhängigkeit, die jedes
Menschen Herz fühlt, und solche in dem Schooße ei⸗
ner eigenen Familie zu gründen bemüht ist, wird durch die Unruh⸗ und Sorgenvolle Aussicht bestrit— ten, woher der Unterhalt in der Folge für eben diese Familie zu ziehen seyF. Daher müssen also die jun— gen Landleute, die durchgehends arm sind, sich wohl bedenken, ehe sie zu einem solchen Entschlusse in ei— nem Lande schreiten, wo es keine kleine Pachtungen giebt, und wo die Betreibung einer großen, die übri— gens äußerst selten zu haben ist, ihre Vermögens— kraft übersteigt. Sie sehen sich also gezwungen, im ehelosen Stande zu bleiben; ein Stand, der weder den guten Sitten, noch dem Wohl des Vaterlandes zuträglich ist. Eine Vertheilung jener Wirthschaften in einige oder mehrere kleine würde dem Uebel großen Theils vorbeugen.
e) Und eben diese Vertheilung würde den Ge— brauch der Hacke und des Spatens allgemeiner machen. Vermehren diese Werkzeuge gleich die Ar— beit, so lohnen sie solche auch reichlich durch einen hö⸗ heren Ertrag; dabey geben sie, außer der Familie des
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