Teil eines Werkes 
3 (1811) Anleitung zur Kenntniß der belgischen Landwirthschaft. 3
Entstehung
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1.

be dennoch, so viel gebührend geschehen konnte, manches Ueberflüssige weggeschnitten, manches All⸗ zuweitläufige abgekürzt, mänches Irrige, oder was mir es zu seyn schien, in meinen Noten zurecht gewiesen, und manches Dunkle durch eine bessere Zusammenreihung aufgehellt. Ich darf und will also das Gegenwärtige nicht für eine bloße Ueber⸗ setzung gelten lassen. Die flamändischen Schrift steller überhaupt haben nicht die Gabe der Ge drängtheit; ihr Ausdruck ist, wie der Ton ihrer Sprache, etwas kalt und schleppend. Es war

mir unmöglich, ihn allemal nächzubuchstäbiren;

der Leser wird also diese Herren nicht selten durch Uetb meinen Mund mit etwas mehr Herzenswärme spre 9277 chen hören. Coster zumal, dieser Patriarch der

Urbarmachung öder Lande, war ein eben so schlech ter Schriftsteller, als er ein vortrefflicher Culti4 vator war, und wenn meine Leser das Original 310 seiner Abhandlung vor Augen hätten, sie würden 6 mir ohne Zweifel Dank wissen, wenn ich mir eine n

zlie

größere Freyheit dabey genommen habe. Uebri gens brauche ich nicht zu sagen, daß ich es mir 1 würde zur Sünde angerechnet haben, eine Hand ö

an die Data oder Fakta dieses alten, wohl erfahr⸗ Ruen nen, und als solcher noch nach dem Tode in seinem 1 D Baterlande geschätzten Praktikers zu legen. Ein wenig Schminke präjudizirt der Wahrheit nicht. In Coblenz den Isten im Jahre 181r1..

Mon

Tau

Veths