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438 zittel gegen die Feld-Mäuse.*
Seit der Herausgabe des ersten Bandes dieses Werkes traf ich irgendwo eine Vorrichtung zur Til— gung der Feld-Mäuse durch Räucherwerk, welche durch— aus eine Bekanntmachung verdient, und gewiß unter allen bisher bekannten Mitteln das wirksamste ist.
Wenn ein neues Werkzeug, dessen Anfertigung mit einiger Ausgabe verbunden ist, sogleich allgemeinen Eingang bey den Bauern einer Gegend findet, so kann man sicher schließen, daß die Nutzbarkeit seiner An⸗ wendung auffallend, und außer allem Widerspruche sey.. In diesem Falle ist das Instrument, das ich zu Weisweiler in dem Jülichschen auf dem Wege von Dü⸗ ren nach Achen fand, und dessen Anwendung ich auf
dem Felde beywohnte. Da diese Gegend öfters von
den Mäusen heimgesucht wird, so sind jetzt wenige Päch⸗ ter daselbst, die nicht damit versehen sind.
Das Instrument besteht nebst einem Handblas⸗ balge aus einem eisernen Cylinder, der etwa anderthalb Fuß in der länge, und sechs Zoll im Durchmesser hält. Sein unterstes Ende ist mit einer sesten Platte geschlos— sen, in deren Mitte sich eine Oeffnung befindet; über
dieser ist von außen eine 8— 10 Zoll lange, etwas
krumm gebogene Röhre angebracht. Einen Zoll hoch über dieser Platte oder diesem Boden befindet sich in
dem Cylinder ein Rost(Gitter), damit das hineinzu— wer⸗
*) Kann als Supplement zu Seite 304 des ersten Ban⸗ des dienen.
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