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zweyten Bande seiner Einleitung von England darge— stellt, ihre Anlage zureichend beschrieben, und ihren Nutzen sattsam gerechtfertiget hat.
Mäuse und Ratten thun bekanntlich an dem ge— bansten Getreide in manchen Jahren vielen Schaden; dieses trifft dann auch das Korn, das in Fiemen auf⸗ gesetzt ist. Zur Abwendung dieses Uebels treffen die Engländer bey den ihrigen eine Vorrichtung, die an den niederländischen Fiemen fehlt: die nämlich, daß jene ihnen einen ausgemauerten Stand mit einem stark her— vortretendem Rände geben, wodurch dem Feinde der Eingang verwehret wird; eine Vorrichtung, die ge⸗ wiß überall zu empfehlen ist. Hierüber hat mich ein Engländer belehrt, daß man sich sehr hüten müsse, kei⸗ ne Stange oder sonst was gegen die Fiemen anzulehnen, welches dem Ungeziefer zur Leiter oder Brücke dienen könne. Er habe, sagte er mir, schon solcher Fiemen gesehen, die nach ein paar Jahren gegen ihre Mitte zu gänzlich zusammengesunken waren, indem die Mäuse alles Stroh und Getreide darinn aufgezehrt hatten.
Die Errichtung großer Scheunen ist ungleich kost⸗ barer, als die aller andern landwirthschaftlichen Gebäude: daher ich jedem Eigenthümer den Rath gebe, sie so klein und leicht, aber auch so bequem als möglich zu ma⸗ chen. Unter die Bequemlichkeiten rechne ich außer ei— ner schönen großen Tenne und doppeltem Zugange, daß sie so gesetzt sey, daß die Fiemen von zwey Seiten mög— lichst nahe angebracht, und die Garben derselben durch
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