Teil eines Werkes 
1 (1807) Anleitung zur Kenntniß der belgischen Landwirthschaft. 1
Entstehung
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In den Poldern werden die Bohnen in der Mitte des Monats März gesäet, 1,27 Scheffel auf den Morgen, der Ertrag ist 15, 28. Stehen die Boh⸗

nen zu dicht, so werden sie geeggt, und späterhin be⸗ häckt. Die Abbildung dieser Bohnenhacke befindet sich

Tafel 8. Figur 1. fünfmal verjüngt). a. zeigt sie von hinten, b. von der Seite. Dem Stiele giebt man die känge von 22 Fuß.

In meiner Gegend werden die Bohnen folgender Maßen bestellt. Die Haferstoppeln werden in der Re⸗ gel vor Winters gebälkt und abgeeggt; doch bälken An⸗ dere auch nicht. Im Winter wird der Dünger aufge⸗ bracht und gebreitet, acht vierspännige Fuder auf den Morgen gerechnet. Gegen Ende des Februars, oder

zu Anfang des Märzes bis zu dem April, werden die

Bohnen über den Mist hingesäet, und in schmalen Fur⸗ chen untergeackert. Ohngefähr acht Tage darauf wird geeggt und gewalzt, wieder geeggt und gewalzt, und zum dritten Male geeggt. Wenn die Bohnen über der Erde sind, wird von neuem gewalzt. Man säet 14 Scheffel auf den Morgen, und ärndtet deren 12, wenn die Frucht gut geräth... Die Bohnen werden aber gewöhnlich nicht ausgedroschen, sondern in dem Stroh verfüttert. Zu dem Ende sind sie meistentheils mit mehr oder weniger Erbsen und Wicken vermischt, um die Quantität des Strohes zu vermehren... Ganz reine

Bohnen stehen im Preise dem Roggen nicht viel nach.

Gedrillte Aussaat. Zu Voorde werden die Bohnen öfters in Reihen gesteckt. Zu dem Ende bedient man sich der Tafel 7. Figur ) Diese Tafel wird im zweyten Bande solgen.

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