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schwer verbessern, und noch schwerer organische Voll- kommenheiten hervorbringen.
Nach meinen Beobachtungen über das Vegetations- geschäft überzeuge ich mich, dals die Bestandtheile der innländischen Getreidearten in einer doppelten Verbin- dung stehen: in einer physischen, in welcher sie nach den allgemeinern Regeln der Attraktion und Re- pulsion gegenseitig wirken, und ın einer o rganıschen, Zufolge derselben sind die physischen Kräfte so geord- net, bestimmt, beschränkt, konzentrirt, und zu einem eignen Körper isolirt, dafs sie durch die Gesammtwir- kungen in der Masse, und auf: die physischen Stoffe aus- wärts, und durch die Wirkungen derselben auf sie zu- rück, eine Vegetation durch verschiedene Perioden ent- wickeln, und ein organısches Wesen ihrer Art und Mi- schung darstellen. Ohne Vegetationskraft kann zwar ein Körper,&ber kein o rganischer, werden, In dem- selben sind die Kräfte mannigfaltiger modificirt, nach bestimmtern Regeln geordnet, und systematisch thätig, Ehe sie in ihrer planmälsigen Wirksamkeit ihren letzten Zweck erfüllen, und wieder ähnlich gemischte organı- sche Körper darstellen, gehen sie durch allerlei Formen, machen allerhand Erscheinungen; ändern im Volumen, nelimen blofs physische mit ihnen im Verhältnils ste- hende Stoffe in ihre organische Verbindung auf, lösen und knüpfen alle mechanische und chemische Vereini- gungen, enthalten aber, in welcher Periode des Pflan- zenlebens wir sie der Prüfung unterwerfen, stets die Grundstoffe des Samen, nur in verschiedener Quantität und Zusanimensetzung, folgen dem Grundgesetze der Natur, nach welchem die Uranfänge verschieden blei- ben, und sich nie untereinander verwechseln und än- dern, unter welchen Formen und Gestalten sie auch er- scheinen, am Wesen der Stoffe nichts, sondern liefern grade dieselben, welche sie in der Grundmischung des Samen schon hatten, und als Stoffe derselben Art durch die Oekonomie der Vegetation von andern Körpern sich zueigneten;
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