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Zwei Preisschriften über die eigentliche Beschaffenheit und Erzeugung der erdigen Bestandtheile in den verschiedenen innländischen Getreidearten / von Johann Christian Carl Schrader, und Joh. Samuel Benj. Neumann. Hrsg. von der Königl. Akademie der Wissenschaften zu Berlin
Entstehung
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und dieselben Stoffe, in welche die Vrgetabilien zer- legt werden, treiben wir aus den nicht organisirten Körpern aus.

Wie aber, wenn die Bestandtheile in den Pflan- zen, welchen die organische Kraft zukommt, so fein wären, dals sie auch in der Anhäufung nicht unter die Sinne fielen, und weder aufgefangen noch gemes- sen werden könnten? sie mülsten doch körperlich sein,weil sie sonst nicht auf Körper wirken, noch Körper darstellen würden, Uebrigens ists keine Un- möglichkeit, dafs die Körper in der Grundmischung Stoffe haben, die für unsre Sinne nicht rein darge- stellt werden können, und dafs diesen Stoffen eine organische Kraft zukommt, oder dals sie selbst orga- nische Kräfte sind. Wir kennen nicht alle Uranfin- ge und wer weils, ob wir einen einzigen ganz kennen? In Beziehung auf unsre Begriffe von ihnen nennen wir sie nur einfach und es mögen in der Mischung organischer ‚Körper uns noch unbekannte organische Kräfte liegen. Warum wollten wir aber zu unerweislichen Voraussetzungen Zuflucht nehmen, da die Oekonomie.der Vegetation ohne sie erklärt werden kann?

Zwischen Vegetationen und andern physischen Erscheinungen, wobei keine organische Mitwirkung statt haben soll, finden wir viel Aechnlichkeiten. So schielsen die Neutralsalze_ jeglicher Gattung in eigne Kristallen an, binden Alkalien, Wasser- und Kohlenstoff, und vergrölsern sich in Volumen, So bildet sich der Vitriol durch das Zusammentreffen der Fisentheile mit dem Oxygen,*oder der Alaun

durch Thonerde und Schwefelsäure, So verhärtet das