4 selt, und von einer königlichen Akademie selbst nech nicht entwickelt zu sein geglaubt wird, leuchtet in die Augen, wenn man nur den Einfluls bedenkt, den eine solche Aufhellung, af unsere Kenntnisse in der grolsen Haushaltung der Natur, und alsdann zurück- wirkend auf unsern Ackerbau, und auf unsere geolo- gischen Kenntnisse haben könnte,
Doch, in welches Dunkel hat sich hier die Na- tur gehüllt! Wir sehn täglich eine neue Schöpfung, welche sich durch ein unzähliges Heer von Geschö- pfen im Entwickeln und Absterben ohne Aufhören fortschlingt; aber wer vermag die Kräfte zu berech- nen, die hiebei wirksam sind, und die Art und Weise zu bezeichnen, wie fie wirken! So schr sich auch die Einbildungskraft der Menschen diesen Ge- genstand zu erleuchten erschöpft hat, und so viel Licht auch wirklich unsere Erfahrungen hierüber ver- breitet haben, so stehn wir doch nur noch am Ran- de dieses schaffenden Stromes, und werden vielleicht nie seine Tiefen durchschauen, nie ısb es vielleicht den Menschen vergönnt, das Geheimnils der Bildung organischer Wesen zu entschleiern,
Und mit dieser Entwickelung hängt die Auflö- sung dieser Preisfrage zusammen. Die Erfahrung kann also hier nur‘der Natur ihre Wirkungen ablauschen, und es ist ein Triumph der Kunst, wenn sie nur so weit der Natur sich nähern darf.
Die Preisfrage fallt an sich selbst ın zwei Theile:
ı. Von welcher Art sind die erdigen Bestandtheile, welche man durch Hülfe der chemischen Zerglie- derung, in den verschiedenen innländischen Getrei-
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dearten findet?


