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Aufwand, selbst in Finanzwirthschaftlicher Beziehung, klar aus; der Staat, dem es an Fonds zu Nazional-Oekonomisti⸗ schen Anstalten fehlt, ist entweder gar kein Nazional Oeko⸗ nomistischer Staat, oder er ist nicht Nazionalökonomistisch organisirt. Die Verbindung aller Nazionalglieder unter sich, und der Nazion mit der übrigen Welt, ist die Vorbedingung der Nazionalexistenz. Menschen, die Wohnungen neben ein— ander errichten, um sich gegen die Witterung zu schüzen, und der Befriedigung der animalischen Bedürfnisse durch inneren Tausch sich zu widmen, sind noch keine bürgerliche Gesell⸗ schaft. Sie hat den kosmopolitischen Zweck, alle Menschen zum Wohlstand aller zu verbinden, und den ästhetischen Zweck, durch dieses Band Humanität, Gei⸗ stesbildung und moralische Veredlung über das Universum zu verbreiten; zerrissen ist dieses Band, wo die Vernachlässi— gung der Straßen die Menschen zwingt, ewig in dem eige— nen Ameishaufen umher zu kriechen, sich nie zu sonnen in fremden Tugenden, zu spiegeln in fremden Thorheiten. Diese Vernachlässigung ist es, welche die Städter ein—⸗ kerkert, so wie ihren Geist. Sie ist es, die jenen Spieß⸗ bürgersinn gebiert, der den Flug zum Edlen, Schönen und
Genialischen lähmt, der die Kraft in Fesseln hält, und den
heitern, freyen Lebensgenuß nach liberalen Ansichten in die Konvenienzen von Krähwinkel bannt.
Vielleicht hat Kaiser Napoleon den Beynamen des Großen, den die Geschichte so unweise nur blutigen Hel— denthaten verleiht, schon durch die Straßen über den Mont Cenis und Simplon verdient, durch die er die klassische Erde mit dem Reste von Europa verband; und ich begreife nicht, wie die Nazionen, die er beherrscht, nicht auf die sinnige Idee gefallen sind, auf der Spize eines dieser geebneten Gebirge,


