heimischen Produkte, muß nothwendig dort die Fortschritte der Industrie, der Fabriken und Manufakturen beflü⸗
geln, und sie werden bald die europäischen Waaren ent—⸗ behren können; Indeß
5. so manche dort und nur dort heimische, und überdieß kost⸗ bare Produkte, als Indigo, Cochenille, so viele Droguen u. s. w. für Europa unentbehrlich geworden sind, und wenn sie bei dem dortigen Reichthum und Fülle der Produkte, mit Fabrikaten nicht mehr aufgewogen wer— den können, nothwendig künftig auch gegen Metallmünze eingetauscht werden müssen.
9. Alles obige mag denn doch wohl beurkunden, daß die Aussichten, jenes vorhinnige Gleichgewicht zwischen den Waaren und dem allgemeinen Welt-Tauschmittel, näm⸗ lich der Metallmünze, hergestellt zu sehen, sehr trübe und entfernt sind. 10.
Das Resultat dieser nothwendigen Verminderung der edlen Metalle, also der Metallmünze, zumal durch den chinesischen und japanischen Handel, welcher nur mit edlen Metallen ausgeglichen werden kann, und durch den steigenden Luxus, welcher jährlich eine neue größere Masse von edlen Metallen durch Vergoldungen, Verarbeitung zu Gefäßen des Luxus und der Bequemlichkeit, den Münzstätten entzieht, ist bereits seit mehrern Jahren, und zwar vorzüglich für Deutschland, auf eine sehr betrü— bende Weise erschienen.


