Teil eines Werkes 
Bd. 1 : Abt. 1 (1831) Elemente der technischen Chemie
Entstehung
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18 Apparate zur mechanischen Absonderung.

pfen; Hölzer werden auf eignen Schneidemühlen geschnitten, ge- spähnelt.

5) Um Metalle zu zerkleinern, dient Hammer und Ambos, oder ein Walzwerk, um dünnes Blech zu gewinnen, welches zerschnitten wird; oder man wendet Drehspähne, Feilspähne an, von deren Reinheit man überzeugt sein muls.

6) Man gebraucht verschiedne Arten Siebe, um die gröbern von den feinen Theilen zu scheiden; sie sind von gröbern, und feinern Ge- webe, Draht-,(Eisen-, Messing-), Haar-, Seidensiebe, die Maschen grös- ser und kleiner. Häufig setzt man Siebdeckel auf, wenn man das Ver- stäuben verhüten will.

7) Feilen verschiedner Form, dreikantige, runde, breite. Man richtet die Pfropfen für die Gasentbindungsgeräthe mittelst runder Fei- len(Rattenschwänze) ein, indem man mittelst eines glühenden spitzen Eisendrahts ein Loch durehbrennt, und mit erstern erweitert; mit einer scharfen dreikantigen oder flachen Feile macht man einen Einschnitt in Glasröhren, Stäbe, Kolben ete. um sie abbrechen zu können.

8) Sprengeisen, eiserne Ringe verschiedner Weite an Stielen; man macht sie glühend, und umfährt mit ihnen die Stellen einer Retorte, eines Kolben, den man absprengen will. Das Glas wird nämlich an diesen Stellen sehr heifs, und springt ab, so wie es schnell abkühlt. Auch bedient man sich zu solchem Zweck der Sprengkohle, eines aus Räucherkerzenmasse gefertigten kleinen Stängelcehens, mit welchem man glühend die Stellen des Glasge älses überfährt, welche getrennt wer-

den sollen.

II. Apparate zur mechanischen Absonderung starrer Körper aus Flüssigkeiten.

Kreutzhölzer, Tenakel, chässis en bois, und Seihetücher, filtre en toile. Erstere sind aus 4 über Kreutz in einander gefügten höl- zernen Leisten geferligt; zur Befestigung der Seihetücher sind 4 Nägel an den Verbindungsstellen so durchgeschlagen, dafs an den hervorste- henden Stiften die leinenen oder wollenen Tücher angespannt werden können. Man legt diese Vorrichtung auf Schüsseln von Steinzeug, Por- zellan ete., um in denselben das Hindurchlaufende auffangen zu können. Man bedient sich solcher Vorrichtungen, um Abkochungen, Aufgüsse von Pflanzen- oder Thierstoffen durchzuseihen, coliren, wobei die gröbern Theile auf dem Seihetuch zurückbleiben, die Flüssigkeit aber mit den feinern beigemengten Theilen durchläuft. Belegt man das Seihe-

tuch mit Filirirpapier, so dient die Vorrichtung dann um grölsere Massen

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