16 Den Verwandtschaftsprozefs begleitende Erscheinungen.- löslich, so mufs nothwendig ein Ausscheiden in Form eines Pulvers, ul Flocken ete. statt finden. Je nachdem nun das speeifische Gewicht des Me starren Körpers grölser, oder gleich, oder kleiner ist als das der Flüs-|“ ie sigkeit, so scheidet sich der unlösliche Körper entweder am Boden des| sl n Gefälses ab, oder bleibt schweben(in Suspension), oder steigt auf die Kim| Oberfläche der Flüssigkeit und schwimmt,| der{ n «) Ist er speeifisch dichter als die Flüssigkeit, so sinkt er mit dem|= uessen
Ueberschufs seines Gewichts gegen das der Flüssiekeit nieder, und| Sr>: U prozessen 4 prozessen 4
\ ähnlich, A
man eine Fällung, Niederschlagung, Präeipitation, und der sich ab- hl De A:\ ansgesehie setzende Stoff heilst ein Niederschlag, Präeipitat. Aus der Physik 5| . B. RP»... N a ist bekannt, dafs ein starrer Körper, der sehr fein zertheilt ist, sich, Auge
desto schneller, je grölser diese Differenz ist. Diese Erscheinung nennt
selbst wenn er bedeutend schwerer als eine Flüssigkeit ist, nur sehr Metall, de langsam in derselben niedersenkt, weil die Massentheile so sehr klein Pnuessen. sind, und deshalb ihr Moment zu gering ist. Daher kommt es denn der Seheid auch, dals bei dem Niederschlagen verschiedner Stoffe es oft so sehr pie lange dauert, ehe sie sich vollständig absetzen, wie z. B. beim klee- im Tegel sauren Kalk, Titansäure. Hier hilft man sich theils durchs Erhitzen Yonatıonen der Flüssigkeit, wodurch sie leichter wird, also die schwebeäden Theil- vorkomnd
chen dadurch relativ schwerer, oder man verdünnt dieselbe, wenn sie
3. Von
ß) Bleibt ein ausgeschiedner Körper schweben, so kann man ihn a vl
solte zu dicht sein, z. B. salzige Auflösungen mit Wasser.
nicht durchs Filtriren von der Flüssigkeit abscheiden, denn die letztere
Apparaten di geht trüb durch die dichtesten Filtra, hier muss man das unter« ange- Ih
& sten gebrauel veralteten, di
lich ühereane
gebne Verfahren auch anwenden. 7) Ist der unlösliche Körper leichter als die Flüssigkeit, so schwimmt
er, z. B. wenn man gewöhnliche Seife in warmen Wasser auflöst und nd IL che
mit Salzsäure zersetzt, so bildet sich aus dem Natron derselben und==
der Säure, Wasser und Chlornatrium, welches aufgelöst bleibt, und I An
Talg-, Margarin- und Oelsäure werden frei, welche, unlöslich in Wasser,
leichter als dieses sind, also auf demselben schwimmen. 1) Müns Nicht selten ist ein Edukt flüssiger Natur, dann treten dieselben Ton Stahl, Je
Fälle ein, die eben erörtert wurden, es verbindet sich meistens der Reh;
ausgeschiedne flüssige Körper mit der Flüssizkeit der Auflösune. Bei- Il Narienber o fo) 7° Oo r
spiel: wenn essigsaures Bleioxyd durch Schwefelsäure zerlegt wird, so"TI ZU Wele
verbindet sich die ausgetriebne Essigsäure mit dem Wasser der Auf-@ Pegensen
lösung,| Greene,
Ist das Produkt, oder Edukt, ein Gas, so entweicht es entweder all-| Ri) Prina
mälig, oder plötzlich; im ersten Fall geschieht es unter Brausen, Zi-| Ft mfe
schen, Effervescenz, wie wenn kohlensaures Gas aus kohlensauren Ychne
Salzen durch Schwefelsäure ausgetrieben wird; im letztern mit einem\ FO, u Te, Kult| ıl
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