Teil eines Werkes 
Bd. 1 : Abt. 1 (1831) Elemente der technischen Chemie
Entstehung
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WIE

14 Elektro- chemische Reihe. Cerer Beryllium Kobalt Magnesium Nickel Calcium Eisen Strontium Kadmium Barytium Zink Lithium Mangan Natrıum Zirkonıum Kalium Alumium++ elektrisch. Yitrium

Aus dieser Tabelle geht hervor; gleich wie aus der Reihenfolge der Elektromotore, dafs Sauerstoff und Kalium, die beiden Endglieder obi- ger Tabelle, sich am stärksten anziehen, näher einander stehende da- gegen sich weniger krältig anziehen, So verhält sich zu allen Elemen- ten der Sauerstoff el., das Kalium+ el.; der Sauerstoff, Schwefel, Chlor, Brom, Jod, Fluor, Phosphor, Selen zu allen Metallen, zum Koh- len- und WVasserstoff el., letztere zu erstern+ el.; Arsenik, Spiels- glanz, Tellur zu allen Metallen vom Gold an el,, letztere zu erstern -+ el. So verhalten sich die Verbindungen der am untern Ende stehenden Metalle mit Sauerstoff, Schwefel, Chlor, Jod, Brom, Fluor,+ el. zu den Verbindungen der el. Metalle mit obigen nicht metallischen Stoffen, z.B. Schwefelkalium+, Schwefelarsenik; Natriumoxyd+, Schwefelsäure; Chlorbarytium-, Chlorquecksilber u. a. m. So bilden die am negativen Ende stehenden Elemente el. Säuren, die am positiven Ende stehenden dagegen+ el. Basen,

Sehr vieles spricht für diese geniale Betrachtung chemischer Verbin- dungen, sie ist in vielen Fällen mit günstigem Erfolg anwendbar, wenn gleich aber auch noch mehreres nicht genüglich aus dieser Hypothese erklärt werden kann.

Berzelius, Entwickelung der elektrochemischen Theorie, so wie sie aus den bisher gesammelten Erfahrungen zu folgen scheint, in des- sen Lehrbuch der Chemie Bd. III, S. 49.

In der neuesten Zeit hat Prechtl*) die elektrische Erklärungsweise der Feuererscheinung beim Verbrennen als wenigstens nicht nothwendig darzuthun gesucht, indem aus den absoluten VVärmemengen des Sau- erstoffs und des VWVasserdampfs folge, dals beim Verbrennen des Was- serstoffgases eine sehr grolse Hitze freı werden müsse WVird nämlich atmosphärische Luft schnell auf# ihres Raums zusammengedrückt, so wird eine Temperatur von 290° frei, während WVasserdampf bei 1700facher Zusammendrückung eine VVärme von 540° entwickelt. Es verhält sich aber Sauerstoffgas, rücksichtlich seiner VVärmemenge, zum mindesten gleich der atmosphärischen Luft. Die absoluten WVärme- mengen beider Körper müssen sich aber direkt proportional den Tem-

DIsdcR, Rp, 1. Bd. 14,5. 144.

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