4 Einleitung. |
Sauerstoff des Wassers mit Zink, und das entstandene Zinkoxyd mit 9
Schwefelsäure verbindet.| f ..... sist [Man unterscheidet reine und angewandte Chemie; insofern die I Chemie als eine für sich bestehende WVissenschaft unter den einzelnen En Teturkralt
Zweigen der Naturkunde eine Stelle behauptet, nennt man sie reine
Chemie, angewandte dagegen, wenn man chemische Lehren auf andere
Nirkung$
Wissenschaften, Künste und Gewerbe anwendet,‘So zählt man unter nd die M | leiztere die technische Chemie, Anwendung chemischer Lehrsätze Yürke der | auf die verschiedenartigsten Gewerbe, welche mit chemischen Prozessen hen sich
der Mischung und Zerlegung zu thun haben. Eben so wie zum Stu” a ir
2 dium der angewandten Mathematik Kenntnifs der reinen Mathematik En unumgänglich erforderlich ist, so ist auch, um technische Chemie zu keine chen studiren, nothwendig, eine Kenntnils der wichtigsten Lehren der reinen en
Auf
Chemie zu besitzen, Es ist der Zweck dieses Lehrbuchs, die Elemente der reinen Chemie in stetem Zusammenhang mit der technischen Che- mischen P
Einfluß, 1
mie vorzutragen.
gung des Bildes, welches von der Natur der einzelnen bekannten Ma-
Man theilt die Chemie ferner ın eine allgemeine und besondere schung, od ein, erstere lehrt die Verwandtschaftskraft, die chemische Naturkraft u un R | kennen, ihr Verhalten zu andern Naturkräften, ihre WVirkungsart unter herschrie | verschiednen Bedingungen, die Gesetze der Mischung und Zersetzung Il I der Naturkörper; die besondere Chemie dagegen lehrt uns das Verhal- an ya | ten der einzelnen bekannten einfachen und zusammengesetzten Natur- ni 2{ | körper gegen einander, ihre Verbindungen, Zersetzungen, Sie giebt Il sein m | auch ferner, um die Naturkörper, von denen es sich handelt, ge- hisionsral nauer kennen zu lehren, die physikalischen und physiologischen Eigen- selben sich schaften derselben an, als Farbe, Geruch, Geschmack, Krystallform, hilden, So specifisches Gewicht, Härte, Schmelz- und Verdampfungsfähigkeit, Licht- chen beträc! brechungs- VVärme- und Elektricitätsleitungsvermögen etc., Eigenschaf- Lünen sich | ten, welche durchaus keine chemischen sind, aber zur Vervollständi- hirden ech Ms |
der gleichart
terien in der Chemie entworfen wird, nothwendig. Theoretische und praktische Chemie sind dadurch von einan- Weglch, ve
|) der verschieden, dafs erstere die chemischen Bereitungsarten der Natur- Aufeinandern
körper blos im Allgemeinen angiebt, letztere dagegen die vortheilhaf- Chemiker testen Bereitungen, die Handgriffe, das Detail des Verfahrens lehrt, Nın bedinst Uebrigens lernt man ebenso wenig praktische Chemie aus Büchern, die Römer ß
| als man praktische Mechanik am Schreibtisch studiren kann. Ein Theil der praktischen Chemie ist die analytische Chemie, wel- che die Methoden lehrt, zusammengesetzte und einfache Stoffe zu
dert dadurch werden, den listed, Fi Nschungen Zeit bedeutend ausgebildet worden.] ni | det Col
SEI stay
:; arten geh,
erkennen, von einander zu scheiden und dem Gewicht nach. zu’ be-
stimmen. Sie ist durch die Bemühungen der Chemiker in der neuesten


