Teil eines Werkes 
Bd. 1 : Abt. 2 (1832) Elemente der technischen Chemie
Entstehung
Einzelbild herunterladen

selben, sblau, gerunli

ven löslich, be.

s basische Sul

itel,

m Stabeisen von

gestellt wir,(

rstellen; Möhlr|

\lexiko enthalla

tall gefunden u

ner, die es el 5 gepulvert, kt lens. Natron ge ches das vanalı, wird sodann ni in wenig Van ‚peter. Bleion! s mit cone, Sılt itze nahen Iw sung von Clıla- rde, Zirkonerd, t den Pückstanl isirt mit kohle e in Wasser atl urch sich vanadı rd gereinigt, 1 nadsäure erhalt .e und Bebandt le reinigen ka,

(an

silierumgas; iht man diesebt padium erhalte j die Reductt ver erhält, wil ‚raphit aussiell ] hinterläfst ein joppeltes Chlor

EL e.. 2 E- Wh NS m Vanadsuboxyd, Oxyd, Vanadsäure. 523

vanadium mit Ammoniakgas und das Produkt beider in der VVärme, so erhält man es in silberweilsen Blättchen, stark metallglänzend,, dem Molybdän im höchsten Grad ähnlich; es ist nicht hämmerbar, zer- bröckelt, oxydirt sich weder an der Luft, noch im Wasser, erhält aber mit der Zeit einen röthlichen Schimmer, löst sieh nicht in kochender Schwefel-, Salz- und Flufssäure auf, aber in Salpetersäur

wasser mit dunkelblauer Farbe, nicht in Aetzkalilauge.

e und Königs- Es verbindet sich in 3 Verhältnissen mit Sauerstoff.

J) Vanadsuboxyd, durch unvollständige Reduction der geschmolz- nen Vanadsäure vermittelst WVasserstoffgas bei einer geringern Tempe- ratur, als der Glühhitze. Es besitzt krystallinische Textur, ist schwarz, schimmert halbmetallisch, leitet die Elektricität gut, und ist mit Zink in Berührung stärker elektr, als Gold; erhitzt entzündet es sich und brennt wie Zunder zu Oxyd, ist unschmelzbar, oxydirt sich allmälig an der Luft und im Wasser, löst sich weder in Säuren noch in Alkalien auf. Es besteht aus 89,54 Vanad. und 10,46 Sauerst.

2) Vanadoxyd, Oxide de vanadium, O. of v., wird am besten durchs Glühen eines innigen Gemengs von 10 Theilen Suboxyd und 12 Th. V.säure erhalten. Es ist ein schwarzes Pulver, auch wohl etwas zusammengebacken, als Hydrat, aus Vanadsalzen durch kohlens, Natron er- halten, grauweils, leicht,(die überstehende Flüssigkeit muls farblos sein.) Kommt das Eydrat mit der Luft in Berührung, so wird es augenblick- lich braun, dann grün, es oxydirt sich leicht zu Vanadsäure, löst sich leichter, als das geglühte Oxyd, in Säuren auf und bildet mit ihnen Salze, die sich mit blauer Farbe in Wasser auflösen, die basischen wasserfreien sind braun; sie schmecken süfslich zusammenziehend, Eisenoxydulsalze, werden von Alkalien weilsgrau, im Ueberschufs braun niedergeschlagen, durch Schwefelwasserstoffgas nicht, durch Cyaneisen- kalium gelb.. Auch in kohlens. und doppelt kohlens. Alkalien ist es löslich, besteht aus 81,056 Vanad., 18,944 Sauerst.

3) Vanadsäure, Acide vanadique, vanadie acid, durchs Erhitzen des vanads. Ammoniaks, vergleiche oben, wobei die Glühhitze zu ver- meiden ist. Ein ziegelrothes, oder rostgelbes Pulver, nach dem verschied- nen Aggregatzustand, schmilzt beim Giühen, und wird erst in den höch- sten Bitzgraden entmischt, gesteht zu einer krystallinischen Masse, wo- bei eine bis zum Glühen gesteigerte Hitze sich entwickelt, die Masse besitzt dann eine rothe, ins Orange ziehende, Farbe. Sie ist nieht flüch- tig

und

wie

auf-

geschmacklos, röthet aber Lackmuspapier, löst sich sehr fein zer- theilt in mehr als 1000 Theilen WVasser auf, ohne mit demselben ein Hydrat zu bilden, löst sich nicht in absolutem, aber ein wenig in wälsrigem Alkohol auf, redueirt sich leicht zu Oxyd auf nassem Weg, selbst durch salpetrige Säure, durch Alkohol, Zucker. Sie besteht aus 74,945 Vanad. und 25,955 Sauerst., verhält sich gleich einer Base gegen stärkere Säuren, in denen sie sich mehr oder minder leicht auflöst, ihre

Auflösung in Salzsäure löst Gold und Platin auf; sie giebt aber auch