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22, Darstellung und Eigenschaften desselben.
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gewonnene nentrale Salz ist frisch niedergeschlagen blafsblau, geruch- und geschmacklos, in Wasser nicht, aber in Mineralsäuren löslich, be- steht aus 40,78 Kupferoxyd und 59,22 Arseniks.; das basische Salz
sieht grün aus.]
Ein und vierzigstes Kapitel. Vom Vanadium
Das Vanadium, Vanadin, wurde 1830 von Sefström im Stabeisen von Eckersholm entdeckt, welches aus'Taberger Erzen dargestellt wird, er lehrte es aus den beim Frischen fallenden Schlacken darstellen; Wöhler zeigte, dafs es in dem rothen Bleierz von Aımapan in Mexiko enthalten sei, in welchem schon früher Del Rio ein eignes Metall gefunden zu haben glaubte.
Die Frischschlacken werden gepulvert, die Eisenkörner, die es ent- hält, durch Salpetersäure oxydirt, die Masse geglüht, gepulvert, ger schlemmt, getrocknet, mit Salpeter und trocknem kohlens. Natron ge- mengt geglüht, sodann mit Wasser ausgekocht, welches das vanads. Natron und Kali auflöst. Die abfiltrirte Flüssigkeit wird sodann mit reiner Salpetersäure neutralisirt, wodurch Kieselerde(ein wenig Vanad- oxyd) niederfällt; die abfiltrirte Flüssigkeit mit salpeter. Bleioxyd präcipitirt, wodurch vanads. Bleioxyd niederfällt, welches mit cone. Salz- säure übergossen, dann mit Alkohol bei einer der Siedhitze nahen Tem- peratur behandelt wird, wodurch man eine blaue Lösung von Chlor- vanadium erhält, verunreinigt mit Bleioxyd, Kieselerde, Zirkonerde, Phospbors.; man dunstet dieselbe zur Trockne ab, löst den Rückstand wieder in Wasser auf, setzt Salpeters. zu und neutralisirt mit koblens. Kali, dampft ab, und schmelzt die Salzmasse, löst sie ın Wasser auf, concentrirt und bringt Salmiak in die Auflösung, wodurch sich vanads. Ammoniak bildet, welches sich niederschlägt, es wird gereinigt, in kochendem Wasser gelöst und erhitzt, wodurch Vanadsäure erhalten wird, die man durchs Auflösen in conc. Schwefelsäure und Bebandeln mit Flufssäure von sonst nicht abscheidbarer Kieselerde reinigen kann. Man verdampft dann die Flüssigkeit, wobei Fluorsilicitumgas, dann Schwefels. entweichen.
Um aus der Vanadsäure das Metall darzustellen, glüht man dieselbe im Kohlentiegel, allein dadurch wird nur wenig Vanadium eihalten, das mehrste ist nur Vanadoxyd. Vollständiger erfolgt die Reduction dureh Kalium, wodurch man es als ein glänzendes Pulver erhält, wel- ches gedrückt einen metallischen Strich annimmt, wie Graphit aussieht; es entzündet sich beim anfangenden Glühen, brennt und hinterläfst ein
schwarzes Oxyd, leitet die Elektricität. Behandelt man doppeltes Chlor-
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