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welche entweder ganz hohl oder mit dünner Flüssigkeit angefüllt sind. Von dem letztern finden Sie ein Bey⸗ spiel in der krystallischen Zaserblume, die man gewöhu— lich Eiskraut nennt.
Ferner unterscheidet man die klebrige von der schmierigen Oberfläche. Die klebrige Feuchtigkeit soll sich im Wasser auflösen, welches die schmierige nicht thue und also harzig oder öhlig sey: allein dieser Sprachgebrauch wird nicht gehörig beobachtet. Meh— rere Arten Toback haben wirklich schmierige Oberflä⸗ chen; man nennt sie aber klebrig. Am deutlichsten finden Sie die schmierige Oberfläche bey der so genann—⸗ ten Pechnelke. ö
Im Gegensatz gegen die scharfe, rauhe, warzige, blattrige, weichstachlige, klebrige und schmierige Oberfläche nennt man diejenige glatt, wo sich jene Unebenheiten und Ueberzüge nicht finden. Der Man⸗ gel an Haaren, Wolle, Filz, Borsten aber wird bloß durch unbehaart ausgedruckt.


