4¹⁵5 Neh unhgh Andere Luftstoffe hindern das Keimen mehr oder Suhey den weniger, wenn die Saamen, ohne begossen zu werden, un if, N in ihnen liegen. Das Stickgas schwärzt die Saa—⸗ vn un menhülle: und wenn gleich das Pflänzchen selbst mit uun dhtl seinen Saamenlappen nicht verdirbt und nachher hastut wieder zu keimen fähig ist; so erfolgt doch kein Kei— II men, so lange der Saame in dieser Luftart liegt. Muastr Gerade so verhält es sich mit dem kohlensauren und Mfha Wasserstoffgas: ohne die Keim-⸗Fähigkeit zu zer⸗ Rähtüh stören, hindern sie dennoch so lange die Eutwickelung uur Dett der Keime, als die Saamen ihnen ausgesetzt sind, gütlen und schwärzen die Saamenhullen. Daraus scheint
nun in der That hervor zu gehen, daß die atmosphä⸗
Nase N ö rische Luft nur darum das Keimen befördert, weil
h E ö— ᷓ N sie Sauerstoff in einem bestimmten Verhältniß ent⸗ Rbschn ait 1 hält. jur/ Ian ö 2— ö 10 Anders verhält es sich mit dem Keimen der g ge
Saamen in den nicht-athemfähigen Luftarten, wenn man sie begießt. Einige keimen alsdann, andere aber nicht. Jene scheinen so wenig Kohlenstoff zu enthal—⸗
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Weteiiunth—— ii ten, daß der Sauerstoff aus dem Wasser hinreicht, Bulgelni
14 um sich mit dem Kohlenstoff zu verbinden und den VWet ö ö 63 Proceß des Keimens zu bewirken; denn dies scheint ausie
die wahre Aetion des Sauerstoffs zu seyn, daß durch


